5. Jahrestag der Nuklearkatastrophe von Fukushima

Am 11. März jährt sich der GAU in Fukushima zum 5. Mal und am 26. April der GAU von Tschernobyl zum 30. Mal – die Folgen sind verheerend und die Langzeitschäden des Reaktorunglücks für  Natur und Mensch nicht absehbar. Den Preis dafür und für den weiteren Betrieb von Atomkraftwerk zahlen die Generationen nach uns.
Angelika Beer, umweltpolitische Sprecherin der Piratenfraktion, fordert – neben den rund 2.200 Ärztinnen und Ärzten sowie Förderern – in  einer von IPPNW initiierten Anzeige in der Süddeutschen Zeitung[1] den europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie:

„Es gibt keine sicheren Kernkraftwerke und keine sicheren Endlager. Ziel kann daher nur eine konsequente Energiewende zu sicheren, umweltverträglichen und wirtschaftlichen Energiequellen sein.  Wie hoch die radioaktive Belastung der Meere nach dem Reaktorunglück von Fukushima ist, hat Greenpeace in einer Meeresexpedition[2] untersucht. Radioaktivität kennt weder Länder-, Luft- noch Meeresgrenzen! Die Ergebnisse sind beängstigend – das strahlenbelastete Wasser aus Fukushima ist inzwischen über die Meere bis nach Europa gelangt.

Der globale Missbrauch von Atommaterial, Umweltkatastrophen oder mögliche Anschläge auf Atomkraftwerke – unmittelbar oder durch Cyberwar –  sind hoch brisant. Aktuelle Pressemeldungen wie „Schweden plant Atomlager an der Ostsee“ [3] oder „Panne im Atomkraftwerk Fessenheim war gravierender als gedacht“[4] lassen nur eines zu: Globaler Ausstieg aus der Atomkraft – Jetzt!
Wir PIRATEN fordern die Landesregierung auf, sich weiterhin auf Bundesebene bis 2030 für den generellen Ausstieg aus der Atomkraft und für die Deckung unseres nationalen Energiebedarfs mit 100% erneuerbaren Energien (EE) einzusetzen.

Weiterführende Informationen:

[1] IPPNW
[3] SVZ
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