Ökoliner ist schlechter Versuch von Greenwashing

LKW sind umweltschädlicher als Züge, weshalb der Warentransport verstärkt auf die Schiene verlagert werden sollte. Die CDU fordert nun noch größere und schwerere Fahrzeuge, so genannte Gigaliner, flächendeckend einzusetzen, obwohl dadurch nachweislich Lärm- und Schadstoffbelastungen ansteigen werden. „Wer Gigaliner auf einmal Ökoliner nennt, wie das die Schleswig-Holsteinische CDU vormacht, der hat den Schuß nicht gehört. Schwertransporte von Windkraftanlagen machen heute schon unserer Infrastruktur zu schaffen. Die Rader Hochbrücke wird sicherlich nicht länger halten, wenn wir extraschwere LKW über sie fahren lassen“, so der verkehrspolitische Sprecher der Piratenfraktion, Uli König.

„Damit unterstreicht die CDU noch einmal ihr antiquiertes infrastrukturelles Verständnis. Sie möchte den Warentransport von der Schiene zurück auf die Straße holen und den kaputten Straßen in Schleswig-Holstein damit den Todesstoß versetzen. Wir PIRATEN lehnen diesen verkehrspolitischen Irrweg klar ab. Wenn wir etwas gegen den drohenden Verkehrsinfarkt auf unseren Straßen unternehmen wollen, dann dürfen wir eben nicht immer mehr und immer größere LKW fahren lassen, sondern müssen die Warenströme konsequenter auf die Schiene verlegen. Das Schienennetz muss ausgebaut werden, um diese Gütermengen bewältigen zu können. Gigaliner sind mitnichten umweltfreundlicher oder leiser als herkömmliche LKW.“

Bild: Erich Westendarp /pixelio.de

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